Dr. med.   Carola Gudohr   Ärztin/Diplom-Psychologin - Psychotherapie
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„Was sind Abwehrmechanismen?“

Unter Abwehrmechanismen versteht man Sicherungsfunktionen, die unlustvolle Gefühle und Wahrnehmungen vom Bewusstsein fernhalten sollen. Die Abwehrmechanismen haben einerseits eine Schutzfunktion, können allerdings durch ihre Ausprägung selbst bei einer Bearbeitung eines Konflikt sehr hinderlich sein. In der tiefenpsychologisch orientierten Therapie werden die Abwehrmechanismen behutsam angesprochen und versucht, neue Sichtweisen für eigenes Verhalten und Empfinden zu entwickeln. Es ist hilfreich, daß auch der Patient weiß, daß es solche Abwehrmechanismen gibt, weil die Therapiemethode damit auch besser verständlich wird.[

Beispiele für Abwehrmechanismen:

Projektion: Übertragung von eigenen Eigenschaften, Wünschen oder Gefühlen auf andere Menschen. (ich finde jemanden unsympathisch, meine aber, dieser Mensch lehnt mich ab)
Ungeschehenmachen: So tun, als ob nichts geschehen sei. (Obwohl mein Partner mich verlassen hat, decke ich den Tisch für zwei).
Regression: Rückkehr zu früheren (meist kindlicheren) Entwicklungsstufen. (Ich esse, weil ich mich nicht geliebt fühle).
Reaktionsbildung: Verkehrung ins Gegenteil. (Ich bin überhöflich zu jemand, zu dem ich eigentlich aggressiv sein möchte)

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