Dr. med.   Carola Gudohr   Ärztin/Diplom-Psychologin - Psychotherapie
Häufig gestellte Fragen
Schwanenstraße 5-11
40721 Hilden

TELEFON
02103/39 63 64

TELEFAX
02103/39 64 54

SPRECHZEITEN
Montag bis Freitag
09.00 bis 17.00 Uhr

und nach Vereinbarung

"Was ist der Unterschied zwischen Psychologe/Psychiater/Neurologe, Nervenarzt, Psychotherapeut, Psychoanalytiker?"

Ein Psychologe hat ein Psychologiestudium (kein Medizinstudium) absolviert, das er mit einem Diplom abgeschlossen hat. Er kann dann in verschiedenen Berufsfeldern arbeiten. Wenn er psychotherapeutisch tätig ist, muss er eine zusätzliche Weiterbildung erwerben.

Ein Psychiater hat ein Medizinstudium absolviert, anschließend eine Facharztweiterbildung. Er befasst sich mit seelischen Erkrankungen, die auch mit Medikamenten behandelt werden können. Die Facharztweiterbildung findet überwiegend in psychiatrischen Fachabteilungen von Krankenhäusern statt.

Ein Neurologe hat ein Medizinstudium absolviert, anschließende eine Facharztweiterbildung. Er befasst sich mit Erkrankungen des Nervensystems (Gehirn und übrige Körpernerven), die überwiegend körperlich begründet sind (z.B. Multiple Sklerose, Epilepsie, Lähmungen).

Ein Nervenarzt hat ein Medizinstudium absolviert, anschließend eine Facharztausbildung sowohl im psychiatrischen als auch neurologischen Bereich. Seit einigen Jahren ist die Facharztweiterbildung sowohl in der Psychiatrie als auch in der Neurologie länger und intensiver, weshalb die Facharztweiterbildung getrennt worden ist und die Bezeichnung „Nervenarzt“ oder „Facharzt für Nervenheilkunde“ zurzeit nicht mehr vergeben wird. Es existieren aber daneben noch die alten Bezeichnungen.

Ein Psychotherapeut hat neben seinem Beruf als Arzt/Facharzt oder Psychologe eine berufsbegleitende Zusatzausbildung absolviert. Der Titel ist gesetzlich geschützt. Als neuere Facharztbezeichnung gibt es daneben den Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Psychotherapie (früher Facharzt für Psychotherapeutische Medizin). Vorraussetzung ist ein Medizinstudium sowie eine Facharztausbildung, die sowohl körperlich orientierte Fächer (z.B. Innere Medizin) als auch die Psychiatrie umfasst. Von den Krankenkassen werden zurzeit die Kosten übernommen für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch orientierte Therapie sowie die Psychoanalyse (Einzel- und Gruppentherapie). Die meisten Psychotherapeuten haben sich auf eine Behandlungsform spezialisiert.

Ein Psychoanalytiker hat neben seinem Beruf als Arzt/Facharzt oder Psychologe ebenfalls eine berufsbegleitende Zusatzausbildung absolviert. Die Psychoanalyse ist eine längere, intensivere Behandlung bei dauerhaften, tiefgreifenden Problemen. Sie zielt eher auf eine Persönlichkeitsveränderung ab im Sinne einer Verbesserung der Beziehung zu anderen Menschen sowie eigener Erlebnisfähigkeit.

ZURÜCK
© ATK-Webdesign   05.2009